Bericht Saison 2006/07

Mit dem neuen Chef-Trainer Steffen Menze begannen am 29.06.2006 mit dem ersten Training die Vorbereitungen auf die Jubiläumssaison. Die Konsequenzen aus der enttäuschenden Vorsaison spiegelten sich im einem fast rundum erneuerten Spielerkader wieder – 15 Abgängen standen 14 Neuverpflichtungen gegenüber. Junge Perspektivspieler aus Jugend- bzw. Reserve-Mannschaften der Proficlubs ergänzt mit einigen Ex-Profis sollten das ehrgeizige Saisonziel „oben mitspielen und mit etwas Glück um den Aufstieg mitreden“ erreichen.

 

Die Testspiele vor Saisonstart machten Mut und nicht nur Neu-Trainer Menze sprach von einem guten charakterlichem Mannschaftsgefüge mit guten spielerischen Ansätzen. Einen Wehrmutstropfen hingegen verkündete das Präsidium dennoch: Bei ausbleibendem sportlichen Erfolg in der Vorrunde und daraus resultierenden Minuseinnahmen durch fehlende Zuschauer müsse man wegen zu hoher Betriebskosten über den Heimspiel-Standort Carl-Benz-Stadion diskutieren. Ein Anreiz für Zuschauer-Mehreinnahmen waren „Jubiläumsangebote“, sprich gesenkte Eintrittspreise in allen Kategorien.

 

Der Saisonverlauf sportlich:


Der Punktspiel-Auftakt am 12.07.06 begann mit einem 3:0-Heimspiel-Sieg gegen den FC Emmendingen, gefolgt von Siegen beim TSV Crailsheim (2:1) und zu Hause gegen einen vermeintlichen Mitaufstiegsaspiranten FC Nöttingen (2:1). Vergessen war bis dahin das blamable Ausscheiden im Badischen Vereinspokal, als man gegen den Verbandsligisten FC Zuzenhausen mit 0:2 nach Verlängerung den Kürzeren zog. Selbst die erste Punktspiel-Niederlage am 4.Spieltag gegen Mitaufstiegskonkurrent SSV Ulm (2:4) und das darauffolgende 1:1-Unentschieden in Sandhausen ließ die Blau-Schwarzen zunächst im oberen Tabellendrittel der Liga verweilen. Es folgten ein überzeugender 3:0-Heimsieg gegen Angstgegner SC Freiburg II und ein 1:1 beim Aufsteiger FC 08 Villingen. Der darauffolgende Heimsieg gegen Abstiegskanditat SV Bonlanden (2:0) beförderte die Blau-Schwarzen schließlich nach dem 8.Spieltag auf Platz zwei in der Tabelle – der SVW schien auf Kurs. Es folgten ein weiteres Auswärts-Remis bei den Stuttgarter Kickers II (2:2) und der fünfte Heimsieg in Folge, als man mit 4:1 den Bahlinger SC nach Hause schickte. Knackpunkt der Saison war schließlich der 11.Spieltag am 28.10.2006 beim Auswärtsspiel in Pforzheim: Sportlich gab es eine verdiente 0:2-Niederlage, doch schmerzlicher waren die schweren Fanausschreitungen vor, während und nach dieser Oberliga-Partie. Zurecht titelte der „Mannheimer Morgen“ in seiner Montagsausgabe „Waldhof verliert Punkte und viel Ansehen“. Oberliga-Stadionverbote für 17 „Verdächtige“ (seit Sommer 2005 im übrigen insgesamt bereits 31) und 2.000 Euro Geldstrafe waren die logische Folge. Zwar gab es sportlich noch einen mühsamen 1:0-Heimerfolg gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim doch der Rest der Vorrunde fiel nicht zum ersten Mal seit der Oberliga-Zugehörigkeit des SVW unter die Rubrik „Pleiten, Pech und Pannen“. Während alle anderen Spitzenteams jeweils reihenweise Siegesserien feiern durften, erreichten die Waldhöfer „nur“ ein 0:0 im Stadtderby beim VfR Mannheim sowie ein 2:2-Unentschieden gegen den Heidenheimer SB. Und auch in diesem Spiel fiel ein Teil des Blau-Schwarzen Anhangs (die sogenannten „Fans“) unangenehm auf, als er nach dem 0:2 für Heidenheim die Haupttribüne stürmte, mit Rauchbomben um sich warf und die Mannschaft sowie den Trainer wüst beschimpfte. Ein weiteres Unentschieden bei Abstiegskandidat 1.FC Normannia Gmünd (1:1) ließ endgültig früh in der Saison die Titelambitionen zerplatzen, da der Rückstand auf die Spitzenteams auf inzwischen neun Punkte angewachsen war. Spätestens nach der 0:3-Heimniederlage gegen SGV Freiberg war die Talsohle erreicht, das Restpublikum von gerade einmal 1.500 Zuschauern endgültig bedient. Die beiden letzten bedeutungslosen Pflichtspiele des Jahres endeten jeweils auswärts mit einem Sieg (3:1 in Großaspach) und einer Niederlage (0:2 in Emmendingen).

 

Die ersten beiden Rückrunden-Pflichtspiele im Jubiläumsjahr 2007 verliefen mit neu formierter Mannschaft und ohne Aufstiegsdruck (schließlich hatte man angesichts des zu großen Vorsprungs auf die Spitzenteams auf die Regionalliga-Lizenz verzichtet) zur Überraschung des Blau-Schwarzen Anhangs recht passabel. So gab es zum Auftakt einen 1:0-Heimsieg gegen den TSV Crailsheim und 14 Tage später (nach spielausfallbedingter Pause) gar ein 1:0-Sieg zu Hause gegen den Mitaufstiegsaspiranten SSV Ulm. Doch danach folgten die unglückliche 1:3-Heimniederlage gegen den späteren Aufsteiger SV Sandhausen sowie drei spielerisch enttäuschende Unentschieden auswärts in Folge (jeweils 1:1 in Nöttingen, beim SC Freiburg II und beim SV Bonlanden). Die 0:1-Heimniederlagen gegen Aufsteiger FC 08 Villingen und Stuttgarter Kickers II sorgten in den Jubiläumswochen des SV Waldhof auf den (mittlerweile dünn besetzten) Rängen des Carl-Benz-Stadions dann einmal mehr für Kopfschütteln - die Zuschauer begleiteten dies zudem mit gellenden Pfeifkonzerten. Mit dem 5:2-Auswärtssieg in Bahlingen und dem darauf folgenden 1:0-Heimsieg gegen Pforzheim gab es zwar nochmals Siege zu feiern, doch es sollten die letzten in dieser Spielzeit bleiben. Es folgten zum Saisonausklang noch drei Niederlagen (0:3 in Hoffenheim, 0:1 zu Hause im Stadtderby gegen den VfR Mannheim vor knapp 7.000 Zuschauern und 1:2 beim Heidenheimer SB) sowie drei Unentschieden (zweimal torlos zu Hause gegen Normania Gmünd und in Freiberg sowie am letzten Spieltag 1:1 gegen Großaspach).

 

Der Saisonverlauf wirtschaftlich:


Nachdem Berater Rüdiger Lamm sein Amt beim SV Waldhof antrat wurde innerhalb weniger Wochen ein neuer Sponsoren-Pool ins Leben gerufen, der sogenannte „Business-Club“ wurde gegründet. Mit Einlagen von 2.500, 5.000 oder 7.500 Euro über eine Laufzeit von 2 Jahren sollte so auch mehr finanzielle Planungssicherheit für den Verein entstehen. Im günstigsten Fall erhoffte man sich somit pro Jahr 250.000 Euro an zusätzlichen Sponsorengelder. Eine weitere „Aktion“ war der Kauf eines Heimspiels durch den gesamten Spielerkader des SVW für 25.000 Euro – gleichzeitig Ansporn für alle Akteure, Werbung in eigener Sache zu betreiben.

 

Doch das die Finanzen auch weiterhin das große Sorgenkind des SV Waldhof sind, belegte die Mitgliederversammlung am 20.11.2006. Hier wurde von Schatzmeister Jürgen Winter bekannt gegeben, dass der aktuelle Schuldenberg auf 1,146 Millionen Euro angewachsen sei, verursacht durch einen operativen Geschäftsverlust von 700.000 Euro aus dem Wirtschaftsjahr 2005/06 und laufenden Investitionen von 319.000 Euro für das Fußball-Oberliga und Landesliga-Team. Die Liquiditätslücke für den „einnahmslosen“ Winter betrug 300.000 Euro, die jedoch durch die Einnahmen des „Business-Club“ größtenteils abgefangen werden konnte. Da Gespräche mit dem früheren Waldhof-Gönner Dr. Michael Kölmel ergebnislos blieben (gemäß Insolvenzabschlussbericht bestehen hier noch über mehrere Jahre prozentuale Ansprüche aus einer zentralen und dezentralen TV-Vermarktung), musste notgedrungen ein sofortiger Sparkurs (wirtschaftliche Konsolidierung) gefahren werden, der sich in der Winterpause unter anderem auf den Spielerkader niederschlug. Hier trennte man sich von den sogenannten Spitzenverdienern (Atik, Donkov, Ekoto-Ekoto, Oppong und WM-Teilnehmer Evans Wise). Somit konnte die Unterdeckung des laufenden Etats von 500.000 Euro auf die Hälfte abgesenkt, die Spielergehälter somit pünktlich ausbezahlt werden. Ein kleines finanzielles Strohfeuer wären Ende des Jahres nachträglich durch die Kirch-Insolvenz zugesprochene TV-Einnahmen (ca. 100.000 Euro) aus dem Abstiegsjahr 2002/03 gewesen, doch diese Gelder waren schon prozentual an die damaligen Proficlubs durch einen neuen TV-Rechtevermarkter ausbezahlt worden.

 

Ebenso erwähnenswert war eine Spendenaktion des Blau-Schwarzen Fananhangs (Faniniative „Pro Waldhof“), die für 10.000 Euro ein Spiel gegen die erste Mannschaft kaufte und dies als Gewinn bei einem Fanturnier ausspielte. Einen weiteren Coup landete SVW-Berater Rüdiger Lamm, dem es gelang, die restlichen Saison-Heimspiele des SV Waldhof an einen Karlsruher Großsponsor zu verkaufen, was 200.000 Euro in die klamme Vereinskasse brachte – ein weiteres Mosaiksteinchen zur herbeigesehnten „roten Null“ am Saisonende. Auch das Jubiläumsspiel gegen den FC Bayern München brachte unter dem Strich nochmals wertvolle 20.000 Euro Gewinn.

 

Der Saisonverlauf personell:


Mitte August 2006 wurde mit dem Berater Rüdiger Lamm ein neues (und gleichzeitig prominentes) Gesicht am Alsenweg präsentiert. Der frühere Profi-Manager von Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach sollte in den internen Vereinsstrukturen die Bereiche Organisation, das Marketing und die Kommunikation federführend koordinieren. Mitte März 2007 wurde Lamm schließlich aufgrund seiner hervorragenden kurzzeitigen Arbeit am Alsenweg schließlich mit einem ab 01.07.2007 gültigen 2-Jahrsvertrag als hauptamtlicher Manager (mit erweiterten Kompetenzen im sportlichen Bereich) beim SV Waldhof inthronisiert. Allerdings sollte hierbei erwähnt werden, dass sich im Präsidium unter anderem angesichts eines sechsstelligen Jahresgehaltes (dass zur Hälfte monatlich von einem neu gewonnenen Sponsor übernommen werden werden würde) zu dieser Personalie kurzweilig innerhalb des Präsidiums zwei Lager gebildet hatten. Die Aufgabe Lamms bis Saisonende war die Spielerkaderzusammenstellung (geplanter Etat 1,7 Millionen Euro) einschließlich Vertragsverlängerungsgespräche für die nächste Spielzeit.

 

Drei Tage nach dem Pforzheimer Skandalspiel wurde publik, dass es neben der sportlichen Misere urplötzlich offenbar auch im Mannschaftsgefüge der Blau-Schwarzen nicht stimmen musste, als die Suspendierung von Spielmacher Michael Anicic bekannt gegeben wurde. Ob hier nur ein Bauernopfer gesucht wurde blieb nach außen hin ungelöst - nach einem „Gnadengesuch“ (Anicic fand in der Winterpause keinen neuen Verein) wurde er schließlich zu Beginn der Rückrunde wieder in die neu formierte Mannschaft integriert.

 

Ins Präsidium eingegliedert wurde bei der Mitgliederversammlung der Medienexperte und Verleger Michael Grunert, der für die Vorbereitung der 100-Jahre-Feier mit verantwortlich sein sollte. Zunehmend aufkommende Kritik am aktuellen Präsidium und dessen vergangenes Handeln wurden vor allem durch eine Interessensgemeinschaft um den Ex-Profi Markus Münch laut. Doch Vereinspräsident Dr. Hans-Joachim Bremme gab unmissverständlich klar, bis zum Herbst 2007 („zum Wohle des Vereins“) im Amt bleiben zu wollen. Es ging zwischenzeitlich sogar soweit, dass diese  „atmosphärischen Störungen“  von Ex-Trainer Klaus Schlappner als Vermittler bei einem runden Tisch behoben werden mussten. Als man sich schließlich auf neue, vernünftige Gespräche einigte, zog Münch über eine Pressemitteilung erneut über das Präsidium her, was der SVW ebenfalls zum Anlass nahm und verbal gegenantwortete.

 

Eine  erfreuliche Meldungen war Anfang Dezember 2006 die Präsentation der „Söhne Mannheims“ als neuer Trikotsponsor der Waldhof-Jugend. Das Management der Pop-Gruppe wolle somit „mitarbeiten, dass der SV Waldhof mit seiner Nachwuchsarbeit in Deutschland ein Begriff bleibt“ und beteiligte sich gleichzeitig mit einer Finanzspritze am Gesamtverein.

 

Hans Hein (bisher Co-Trainer unter Steffen Menze, jedoch weiterhin Landesliga-Trainer) bekam mit Beginn der Rückrunde eine neue Aufgabe zugeteilt: Zusammen mit Abwehrspieler Bernd Eigner aus der ersten Mannschaft war er für die Vermarktung des gesamten Sportgeländes am Alsenweg zuständig. Doch Eigner selbst war nur ein paar Wochen mit dieser "Doppelfunktion" betraut: Gegen Ende der Saison meldete er sich plötzlich sportuntauglich und ließ sich nur noch selten am Alsenweg blicken, verhandelte gar mit anderen Vereinen. Der Hintergrund: Eigners Spielervertrag verlängerte sich nach dem 25. Einsatz automatisch um ein Jahr - doch bei den Blau-Schwarzen bleiben wollte er nicht. Somit schloss sich ein weiteres Kapitel von (Fehl)Personaleinkäufen, die deutlich zeigten, dass man auf die falschen "Pferde" gesetzt hatte.

   

Die Zukunftsprojekte:


Der „Mannheimer Morgen“ publizierte am 02.12.2006 mit der Überschrift „Neuer Waldhof-Förderstützpunkt kommt“ eines der ehrgeizigsten Zukunftprojekte des SV Waldhof. Mit einer 3-Millionen-Geldspende eines Investors (der für einige Zeit zunächst noch geheim gehalten werden konnte, später aber mit SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp publik wurde) und Zuschüssen von Stadt und Land soll im Jubiläumsjahr (Herbst 2007) auf 13.000 Quadratmetern der „Jugend-Förderstützpunkt Mannheim-Nord“ ins Leben gerufen werden. Förderer – des unter der Trägerschaft des SV Waldhof stehenden Großprojektes – ist die „Bürgerstiftung Mannheim“, die im März 2007 mit den Bauarbeiten unter der Projektleitung von Egon Lang und Hans-Jürgen Pohl am Alsenweg begann.  Angelehnt an die Jugendinternate ausländischer Spitzenclubs soll auf dem Waldhof perspektivisch die Nachwuchsarbeit auf diesem Wege wieder stärker gefördert werden – der Ausbilderverein SV Waldhof soll wieder seinem Namen alle Ehre machen. Dass jedoch ausgerechnet Dietmar Hopp in dieses Projekt investierte, führte zu unterschiedlichen Reaktionen. Doch Waldhof-Präsident Dr. Bremme argumentierte, dass es hier um eine „breite Ausbildung und nicht um Züchtung von Spitzenfußballern gehen werde“.

 

Als sportlichen Leiter präsentierten die Blau-Schwarzen (neben Michael Schüßler und Bernd Großmann) den Ex-Bundesliga-Profi Stephan „Steps“ Groß, der zum Leidwesen der Vereine VfR Mannheim, VfL Neckarau und ASV Feudenheim – die ebenfalls mit einem neuen Jugend-Förderprojekt im Mannheimer Süden aufhorchen ließen – dem „Nordprojekt“ den Zuschlag gab. Mit einem kompetenten und namhaften Trainerstab (so beispielsweise der neue A-Jugend-Coach und ehemalige Profi-Spieler für Alemannia Aachen und den VfR Bürstadt Willi Reuter) wurden schon früh im Vorfeld die Weichen für die Zukunft gestellt.

 

Weitere Sponsorennamen und -firmen wurden unterdessen der Öffentlichkeit präsentiert, wie beispielsweise das Heddesheimer Familienunternehmen „K4 GmbH“. Dessen Geschäftsführer Dieter Kirsch, der kurze Zeit auch dem Waldhof-Präsidium angehörte und Vorstand des „Förderkreises Fußball-Nachwuchs“ beim SV Waldhof ist, versprach perspektivisch dem Verein mit Finanzkonzepten unterstützend zur Seite stehen. Doch schon nach wenigen Wochen kündigte Kirsch dann wieder den Rückzug an – die sportliche Misere und fehlende Zukunftsperspektiven im Seniorenbereich waren von heute auf morgen der Stein des Anstoßes. Kirschs Sohn Volker wurde im übrigen Anfang März 2007 ins Präsidium (Bereich Jugend) berufen, da dieser Posten seit Horst Kilians Rückzug verwaist war.

 

Die 100-Jahre-Feier des SV Waldhof:


Den Anfang der Feierlichkeiten machte eine Buchveröffentlichung: Der Sportjournalist Günter Rohrbacher-List präsentierte am 26.03.07 feierlich mit vielen Gästen (u.a. der ehemalige Profi-Spieler Fabrizio Hayer sowie die aktuelle Lokalpolitik-Prominenz) im Mannheimer Planetarium das „Waldhof-Lexikon“. Auf 218 Seiten wird der Verein von A (wie Sifflings-Spitzname „Aal“) bis Z (Zweitklassigkeit) dem Leser vorgestellt, eine ideale Ergänzung zu seinem vor zwei Jahren erschienenen Werk „Blau und Schwarz – Der SV Waldhof“.



Nach der obligatorischen Gedenkfeier und Kranzniederlegung auf dem Mannheimer Hauptfriedhof für die verstorbenen Ehrenmitglieder des Vereins fand am Abend des 11.04.2007 in den VIP-Räumen des „Business-Club“ die zweite Buchpräsentation statt: Karl-Heinz Schwarz-Piech durfte das offizielle Vereinsjahrbuch zum 100-jährigen Bestehen der Öffentlichkeit vorstellen.

 

Am 15.04.2007 folgte der offizielle Jubiläumsfestakt in der Festhalle „Baumhain“ im Luisenpark. Etwa 500 geladene Gäste waren angekündigt, darunter auch der DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Als man der Presse entnehmen konnte, dass nur etwa 300 Gäste anwesend waren war (unter anderem auch beim Verfasser dieser Zeilen) die Enttäuschung und Verwunderung der Planung doch groß.

 

Für den sportlichen Höhepunkt - oder besser gesagt für das "breite Publikum" - sorgte am 24.05.2007 schließlich noch das Jubiläumsspiel gegen den allerdings nicht in Bestbesetzung angetretenen FC Bayern München.