Die Pokal-Saison 1965/66

Das Finanzvergehen von Bundesligist Hertha BSC Berlin - und damit verbundene Prozesse, Proteste und Beschwerden - war verantwortlich dafür, dass die Anzahl der Teilnehmer in der 1.Hauptrunde auf 18 aufgestockt wurde. Desweiteren beschloss der DFB eine im Vorjahr eingeführte Regelung zu modifizieren: Heimrecht genossen nun nur noch alle Amateurklubs und nicht mehr nur die klassenniedrigeren Vereine. Ein klarer Nachteil für die "Underdogs".

 

Die Blau-Schwarzen bestritten auch in dieser Saison nur drei Pokalspiele im Süddeutschen Pokal. Höhepunkt dabei war die Zweitrundenbegegnung gegen den Nachbarn VfR Mannheim.

 

Die Spiele in der Statistik:

 

1.Hauptrunde: Karlsruher FV - SVW 1:3, Samstag, 25.09.1965

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2.Hauptrunde: SVW - VfR Mannheim 2:1, Samstag, 09.10.1965, Waldhof-Stadion / SR: n.b., Zuschauer: 4.000 / SVW: Kretzler - Preis, Behnke - Burger, Höfig, Lederer - Kiß, Zipperer, Sinn, Wille, Schmitt - Trainer: Fred Hoffmann / VfR: Benzler - Schreck, Somogyi - Duttenhofer, Wäckerle, Kott - Veit, Schäffner, Stocker, Platz, Rapp - Trainer: Helmut Ullmann / Tore: 0:1 Veit, 1:1 Sinn, 2:1 Zipperer (81.)

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3.Hauptrunde: Freiburger FC - SVW 5:4 (1:0), Samstag, 13.11.1965, Möslestadion / SR: Nützel (Neustadt/Aisch), Zuschauer: 2.000 / Freiburg: Schandelmeyer - Spreter, Biermann - Vogel, Romeike, Becker - Haas, Papec, Anzill, Jendrosch, Däschner - Trainer: Vladimir Beara / SVW: Kretzler - Preis, Behnke - Burger, Höfig, Lederer - Kiß, Zipperer, Sinn, Träutlein, Schmitt - Trainer: Fred Hoffmann / Tore: 1:0 Haas (23), 2:0 Jendrosch (47.), 2:1 Zipperer (61.), 2:2 Träutlein (65.), 2:3 Zipperer (66.), 2:4 Schmitt (69.), 3:4 Jendrosch (70.), 4:4 Anzill (71.), 5:4 Haas (78.)